Projekte - BFSK

demnächst:
Kinopräsentation "Und Du so?"
/ Thema Inklusion
Sonnenlichtspiele Gaildorf
21.12.2018, 19:30 Uhr
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Und Du so?
Schauspiel-Filmprojekt für Jugendliche mit und ohne Behinderung
Herbst 2018, Gaildorf / Schwäbisch Hall
Am Anfang dieses Projekts stand die Idee, "Behinderung" aus unterschiedlichen Perspektiven zu thematisieren. Es kam aber ganz anders: Völlig selbstverständlich suchten und fanden die Teilnehmer*innen gemeinsame Themen, wie z.B. Mobbing, aber auch Lebenslust, Spaß an verrückten Ideen und die Freude an Parties. Der Unterschied zwischen „behindert“ und „nicht behindert“ spielte keine Rolle. Möglich wurde das durch die einfühlsame Workshopleitung des Regisseurs Arvid Klapper, des Schauspieldozenten David Steffen und der Filmemacherin Juliane Tutein, die mit ihrem pädagogischen Know-how aus der bunten Gruppe eine starkes Kreativteam machten.
So wurde ganz schnell eine Geschichte für einen Kurzfilm entwickelt - wild, witzig und absolut originell. Aus einer Party entwickelt sich ein unglaubliches Abenteuer voller Verwandlungen und Überraschungen. Im Schülerhaus und drum herum wurde mit mehreren Kameras und Tonequipment gedreht. Arvid Klapper hat aus dem Material unter reger Beteiligung der Jugendlichen einen Kurzfilm geschnitten.
Nun steht am 21. Dezember die öffentliche Aufführung an. Der Bundesverband Deutscher Kurzfilm hat die Filmvorführung in das Programm des Kurzfilmtags aufgenommen, der jedes Jahr bundesweit am kürzesten Tag stattfindet.
Die Betreiber*innen der Gaildorfer Sonnenlichtspiele unterstützen das Projekt, indem sie ihr Kino einen ganzen Abend lang zur Verfügung stellen. So ist genug Zeit, um nicht nur den Workshopfilm zu präsentieren, sondern auch den Themenschwerpunkt „Inklusion“ vorzustellen, den die Gaildorfer Jugendarbeit 2018 mit vielen Mitmachangeboten umgesetzt hat. Da gibt es etwa noch einen weiteren Kurzfilm, spannende Geschichten und die eine oder andere Überrraschung fürs Publikum.

MAL2 - miteinander kreativ
Workshops und Projekte am roten Tisch
Mit jemandem, den man gerade erst getroffen hat, ein Bild malen? Ein Gedicht schreiben? In einem Theaterprojekt "den Geschmack von Sprache" entdecken? Eine Radiosendung produzieren? All das und noch viel mehr ist in MAL2 – miteinander kreativ geboten. Unter diesem Motto werden im Herbst und Winter an den vielen Orten in der Stadt über 20 Workshops und Projekte angeboten. Dazu kommt noch ein spezielles Workshopprogramm für Schulen.
In MAL2 – miteinander kreativ sollen Menschen mit Fluchterfahrung mit Haller Bürger*innen aller Altersstufen in Kontakt kommen und miteinander kreativ sein. Das Programm reicht von Malerei und anderen künstlerischen und kunsthandwerklichen Techniken über Theater und kreatives Schreiben bis zu Tanz, Performance, Poetry Slam und mehr.
Sämtliche Angebote sind kostenlos.
Für MAL2 – miteinander kreativ haben wir den club alpha 60 e.V., den Mehrgenerationentreff im Haus der Bildung und die Volkshochschule als Partner gewonnen. Und mit finanzieller Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie durch die Stadt, den Rotary Club und den Lions Club Schwäbisch Hall konnten ein buntes Programm zusammenzustellen, in dem sowohl langjährige Dozent*nnen der VHS als auch viele freie Künstler*innen aus Nah und Fern unterrichten.

Was uns stark macht
Jugendfilmprojekt
Herbst 2017, Schwäbisch Hall
"Was macht uns stark?" – unter diesem Thema wurden in den Herbstferien 2017 Schwäbisch Haller Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung zu einem Filmworkshop eingeladen.
Im Vordergrund stand die Erfahrung der Begegnung und des Miteinander Schaffens, das durch gezielte Übungen mit dem Schauspieldozenten David Steffen (Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg) angeregt wurde. Der Regisseur Tarek Röhlinger und der Produzent Frank Carsten Walter (Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg) betreuten die Teilnehmer*innen vor und hinter der Kamera.
Während des einwöchigen Workshops blühten Kreativität und Spielfreude. Im Mittelpunkt stand die Suche nach dem Ausdruck der eigenen Identität und nach Begegnungen im interkulturellen Kontext. Die Teilnehmer*innen produzierten kleine Spielfilme, ein Musikvideo und kurze Reportagen - unter anderem einen rasanten Actionclip, eine humorvolle Gegenüberstellung der Rituale der Liebe in Deutschland und Afghanistan und eine tiefgründige Meditation über Außenwahrnehmung und inneres Erleben.

FreiSchneiderei
Textilprojekt
Herbst 2017, Wangen im Allgäu
"Upcycling", also Neues aus alten Dingen schaffen, liegt voll im Trend. Neuerdings denken auch viele bekannte Designer und Trendforscher über das Thema nach, zum Beispiel Stella MacCartney, die Stoffe aus den Plastikteilen im Meer machen lässt. Vivienne Westwood ruft zum Konsumverzicht auf, Li Edelkoort erwartet ein Ende der Mode, wie wir sie kennen.
Selber machen, der eigenen Schöpferlust beim Nähen, Handstricken und Häkeln freien Lauf lassen, altes Material und Fundstücke aller Art verwandeln – das war das Motto des Textilprojekts "FreiSchneiderei", der im September 2017 im Rahmen des Kunstprojekts "FreiSpinnerei" in Räumen des ERBA-Industriegeländes in Wangen im Allgäu durchgeführt wurde. Die ERBA, eine große Spinnerei, Weberei und Textilverarbeitungsfabrik, prägte Wangen über 130 Jahre lang. Seit der Insolvenz Mitte der 1990er Jahre stehen die weitläufigen Anlagen leer, und werden in den kommenden Jahren komplett restrukturiert.
Geleitet wurde die "FreiSchneiderei" von Brigitte Katharina Maier, die bereits eine leitende Funktion im Kreativbereich von Hugo Boss hatte. In den letzten Jahren war sie Head of Design bei Escada in München. Schon seit längerem entwickelt sie Ideen für textile Kreativworkshops. Dabei spielen weitreichende Überlegungen durchaus eine Rolle: Welchen Wert hat heutzutage Bekleidung, Mode und – ganz allgemein – die Ware? Was hat sich hier verändert seit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert? Welche Rolle spielt jede/r von uns in den globalen Zusammenhängen? Welchen Einfluss haben wir als bewusste Konsument*innen?

ErBaLeben
Dokfilmprojekt
Sommer 2017, Wangen im Allgäu
Die Textilindustrie hat die kleine Stadt Wangen im Allgäu über 130 Jahre lang geprägt. Nach dem endgültigen Aus Mitte der 1990er Jahre steht das Gelände der ERBA-Spinnerei und -Weberei, abgesehen von einigen kleineren Zwischennutzungen, seit über zwanzig Jahren leer und ist mittlerweile in einem ruinösen Zustand. Eingebettet in die Planungen für die Landesgartenschau 2024, hat nun die Neugestaltung des Areals begonnen. Ein großer Teil der alten Fabrikanlagen wird abgerissen, einige Gebäude werden saniert und umgenutzt, Neubauten entstehen.
Im August 2017 wurden im Rahmen des Filmprojekts "ErBaLeben" Menschen porträtiert, deren Leben maßgeblich von der ERBA geprägt ist. Ein knappes Dutzend Wangener Jugendliche (allesamt lange nach der Schließung der Werke geboren) haben unter der Anleitung von zwei jungen Regisseuren einen dichten Kurzfilm voller interessanter Informationen und anrührender Geschichten produziert. Innerhalb von sechs Tagen ist es den Teilnehmer*innen gelungen, alles vorzubereiten, zu drehen und fertig zu schneiden.
Der Film wird im Rahmen des Kunst- und Kulturprojekts "FreiSpinnerei" (10.-24.9.2017) in alten Räumen des ERBA-Geländes öffentlich präsentiert. arrowright http://www.freispinnerei.jimdo.com
"ErBaLeben" wurde für den Jugendbildungspreis Baden-Württemberg 2019 des Ministeriums für Soziales und Integration nominiert.

Ich film Dich
Jugendfilmprojekt
Frühjahr 2017, Gaildorf
...einer der Filme, die im Rahmen eines breit angelegten Jugendfilmworkshops entstanden sind. Ziel war, verschiedene Formate wie Clips, Musikvideos und Kurzreportagen einzuführen. Dabei konnten die Teilnehmer*innen ihre Themen frei wählen. Arvid Klapper von der Filmakademie Baden-Württemberg leitete den Kurs.

Neu hier?!
Filmprojekt für Menschen mit Fluchterfahrung
Herbst 2016, Schwäbisch Hall
"Neu hier?!" – unter diesem Motto fand im Oktober 2016 in Schwäbisch Hall ein Filmprojekt für Menschen mit Fluchterfahrung statt. Begleitet von der jungen Regisseurin Nora Fingscheidt und dem Kameramann Yunus Roy Imer, drehten die Teilnehmer*innen mit professionellem Equipment kurze Filme über ihr Leben in einer neuen Welt. Anders als in anderen Medienprojekten mit Geflüchteten steht hier nicht die persönliche (Flucht-)Geschichte im Fokus, sondern die Orientierung im neuen Lebensumfeld.
Vom etwas anderen Rundgang durch Schwäbisch Hall über die Vorstellung von neuen Freund*innen bis zum kritischen Statement zu den Defiziten des Asylverfahrens reicht die Bandbreite der Beiträge. Die sieben Filme fügen sich zu einem Logbuch des Suchens, Entdeckens und Ankommen.
Die Filme wurden insgesamt viermal in Kinos überregional präsentiert.
Der Filmworkshop wurde gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, dem Rotary Club Schwäbisch Hall und der Stadt Schwäbisch Hall.
Das Projekt wurde in die Best-Practice-Projektdatenbank "Kultur öffnet Welten" der Kultusministerkonferenz aufgenommen. arrowright Link

Willkommen
Gaildorfs Geschichte der Gastfreundschaft
Jugendfilmprojekt
Herbst 2016, Gaildorf
  
In den Herbstferien 2016 setzte sich eine Gruppe von Jugendlichen (10 bis 14 Jahre) in Gaildorf mit dem Thema der Gastfreundschaft auseinander. Dabei spielten sowohl die Migrationsbewegungen vergangener Jahrzehnte als auch der gegenwärtige Zuzug von geflüchteten Menschen eine Rolle.
Die Teilnehmer*innen entschieden sich, das Thema sowohl dokumentarisch als auch fiktional zu bearbeiten. So entstanden mit professioneller Ausstattung ein etwa 20-minütiger Dokumentarfilm sowie ein kurzer Spielfilm.
Zuvor hatten wir gemeinsam mit dem Jugendreferat eine Bewerbung für die Aufnahme in das Programm "Im Netz. Vor Ort. Bei dir. Mach mit!" der Jugendstiftung Baden-Württemberg verfasst. Die Bewerbung war erfolgreich und bescherte Gaildorf eine komplette Medienausrüstung mit Kameras, einem Beamer und einem Ipad samt allem notwendigen Zubehör sowie Projektgelder für zwei Jahre.
Büro für Soziokultur
Dr. Thomas Huber
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© Büro für Soziokultur und die Autor*innen, 2018

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